City & Nature

Kölner Karneval: Eine Liebeserklärung an die fünfte Jahreszeit

Am Sonntag um punktgenau 11 Minuten nach 11 ist es wieder soweit: Ganz Köln feiert den Sessionsauftakt. Wobei… Nicht ganz Köln. Denn die Meinungen über den Karneval sind so gespalten, wie Köln in eine linke und rechte Rheinseite aufgeteilt ist. Während die einen auf Karneval gut verzichten können, können die anderen nicht ohne die fünfte Jahreszeit auskommen.

So wie ich. Für mich ist Karneval mehr als nur eine große Fete. Um es mit den Worten der Höhner zu sagen: „Karneval is en jeföhl“.
Mir geht es dabei nicht um den überhöhten Alkoholkonsum, den viele mit dem Karneval verbinden. Mir geht es darum, für einen Tag lang alles hinter mich zu lassen und das Leben zu feiern, ganz egal was für Schattenseiten es manchmal mit sich bringt. Denn an Karneval verfärben sich auch diese Schattenseiten zu einem bunten Kaleidoskop aus positiven Gedanken!

Rheinischer Frohsinn in ganz Köln

Einen ganzen Tag lang kann man alles hinter sich lassen, ausgelassen feiern und einfach mal eine Auszeit vom Erwachsensein nehmen. Der rheinischen Frohsinn macht´s möglich. Und diesen rheinischen Frohsinn spürt man in der gesamten Stadt, was das Feiern umso schöner macht. Gemeinsam schunkelt man Arm in Arm mit Menschen, die man vorher noch nie gesehen hat und wird innerhalb weniger Minuten als vollwertiges Mitglied in einer bunten Truppe akzeptiert.

Es geht also um das Zusammensein, den Spaß und das Aufleben kölscher Kultur. Dass dabei das ein oder andere Kölsch fließt, gehört dabei ebenso dazu wie das verrückte Kostümieren. Und klar gibt es auch welche, die über das Maß hinausschießen und sich daneben benehmen. Aber so ist das nun mal. Jeder Jeck ist eben anders.

Auf ins karnevalistische Getummel

Kölner Karneval ist auf jeden Fall eine Nummer für sich, aber definitiv erlebenswert. Wer noch nie in den Geschmack dieses närrischen Trubels gekommen ist, sollte es deshalb einmal wagen, sich hineinzustürzen. Denn mal ganz ehrlich: Wie oft hat man schon die Gelegenheit, um 11 Uhr morgens betrunken als Affe, Einhorn oder Banane verkleidet, singend (oder eher grölend) durch die Stadt zu laufen, ohne dabei schief angeguckt zu werden? Eben, nur an Karneval. In diesem Sinne: Kölle Alaaf!

 

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